Mein tägliches Brot ist die Psychose der Gesellschaft

man in yellow protective suit holding a newspaper


„Die Psychose der Gesellschaft“ – damit meine ich die Widersprüche, die in jedem von uns stecken und sich im Kollektiv ausdrücken. Es ist das Wissen über Tierquälerei und trotzdem die Frikadelle am Freitag zu lieben, das Wissen über unmenschliche Arbeitsbedingung und dennoch der Drang, jeden Blödsinn zu besitzen oder das Wissen, dass Ressourcen endlich sind und trotzdem zu produzieren und konsumieren, als wären sie unendlich. 

Der Satz steht für all das, was wir täglich einfach hinnehmen, ohne zu hinterfragen. Er steht für das, was wir ausblenden und nicht wahrhaben wollen und er steht für das, was wir uns schönreden.